Freitag, 12. August 2016

InNoOr




InNoOr 

 Industrial Noise Orchestra

"NOISOMETER"

am 16.09.2016 um 20:00 Uhr
am 17.09.2016 um 19:30 Uhr
Festival "Asche zu Farbgut" 100 Jahre Gaswerk Augsburg
im großen Scheibengasbehälter ("Gaskessel") im Gaswerk Augsburg,
August-Wessels-Str. 30 a, 86156 Augsburg


"InNoOr"

am 07.10.2016 um 21.30 Uhr
Festival für improvisierte Musik Augsburg - FfiMA
Galerie Krüggling, Singerstraße 7, 86159 Augsburg




Kurzprofil



Kristin Bussmann                                Tuba

Simon Kotter                                       Bassposaune

Silvan Lackerschmid                           E-Gitarre

Christian Z. Müller                              Schrottperkussion, Fundobjekte, Elektronik

Friedemann von Rechenberg             Selbstbauinstrumentarium, Fundobjekte, Elektronik



Ausloten der Spektren Klangfarbe und Frequenz, Kombination akustischer, elektroakustischer und elektronischer Klänge, nicht ganz ernst gemeinte Neuinterpretation des Electronica-Genres „Drum and Bass“, bzw. des Rock-Genres „Heavy Metal“.



Harmonie, Melodie und Rhythmus treten in den Hintergrund zugunsten von Klangfarbe, Frequenz und Geräusch. Drone und Glitch, Noise und Ambient sind wesentliche Parameter. Wir erreichen diese Qualitäten durch Collagen tiefer Blechbläser-Sounds mit Schrott-Schlagwerk, amalgamiert durch E-Gitarre/E-Bass und elektronischen/elektroakustischen Effekten.





Weiterführende Beschreibung



Beim intensiven Studium verschiedenster Werke für kleinere und größere Ensembles fällt auf, dass die Klangfarbigkeit oft weit ausgeprägter ist, als bei großen Orchesterbesetzungen. Bei letzteren sind Instrumente mehrfach besetzt, was zwar zu einer Dynamikverstärkung führt, aber eher weniger zu einer ungewöhnlichen Klangfarbigkeit. Die Orchesterbesetzungen sind zudem relativ fix und werden meist nur im Schlagzeug variiert. Bei kleineren Ensembles finden sich jedoch immer häufiger auch Akkordeon, Saxophone, Gitarren und Elektronik besetzt, die im gängigen Symphonieorchester fehlen.

Ein zweites Merkmal der meisten symphonischen oder Ensemble-Musik ist seine Höhenlage weitgehend im Alt, wenn man von der Anzahl der in dieser Stimmlage verorteten Instrumente ausgeht.

Aber auch in der gängigen Popmusik stehen musikalische Themen sowieso gegenüber dem Gesang bzw. der Performance (Video) eher im Hintergrund, in der weniger bekannten gibt es doch auch spannendere Farben.


 



Die Atmosphäre des Gasometers besteht aus einem ein typischen Einmal-Echo mit Nachhall. Mit diesem Echo betreiben wir ein rhythmisches Frage-Antwort-Spiel, den Nachhall benutzen wir um unseren Drone-Sound zu verstärken. Wir improvisieren entweder auf der Plattform und das Publikum steht auf dem Ring-Umgang oder umgekehrt. (Die erste Variante ist aufbautechnisch praktischer, die zweite akustisch-räumlich spannender.) Die Besetzung verbindet Neue Musik mit Heavy Metal, Electronic Drones mit Blasorchestersound. Dabei entsteht völlig logisch über „Drum & Bass“ ein rundes Ganzes, eine Übersummativität.














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